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Juni – Pandemie Fortsetzung

Ein Leben ohne Jobs geht weiter. Der Juni ist geprägt von einigen Lockerungen. Eine zweite Welle Museen öffnet, Restaurants dürfen wieder Gäste empfangen und Freiluftkinos starten in der zweiten Hälfte des Monats in die Saison.

Da ich wesentlich mehr Zeit habe als im normalen Alltag arbeite ich an mehreren Projekten. Zwei Arbeiten reiche ich bei Wettbewerben ein. Für die Hörspielwiese in Köln überarbeite ich mein Stück: ‘the central perspective for a blind’. Die ‘2020 Blackest Black version’ ist ein Mix aus diesem Werk und der akustischen Arbeit ‘Schubkraft’. Das zweite Projekt ist die Ausarbeitung meiner Fotoserie ‘Eye on detail’. Mehrfachbelichtungen der Fotos verwandeln diese zu spannenden Kompositionen. Zwölf Fotos ergeben die neue Serie ‘Cliffhanger’ mit der ich mich für ein Aufenthaltsstipendium in Japan bewerbe.

Nachdem ich den Roman ‘Unendlicher Spass’ gelesen hatte, bin ich anschließend wieder zurück zu dem Roman ‘Gefährliche Menschen‘. Ein interaktiver Polyplot mit sieben verschiedenen Endungen. Ein sehr spannender Science-Fiction Roman der teilweise in Berlin spielt…

“Hier war vor ein paar Monaten eine Nanotech-Demonstration schief gegangen, ausgerechnet im offiziellen ‚Schaufenster Zukunftstechnologien‘ der Regierung im ‚Futurium‘. Es gab noch keinen Untersuchungsbericht, den Gerüchten zufolge hatte irgendwer mit der Programmierung der Nanobots gespielt und sie zu selbstreplizierenden Metallfressern umkonfiguriert. Statt künstlerisch aussehende Strukturen zu generieren, die das Volk von der Sicherheit und Präzision der Nanotech überzeugen sollten, hatten die Nanites innerhalb von Stunden sämtliches Metall des Gebäudes konsumiert.”

und auch Bezüge zum Covid19 Lockdown hat:

“Auf den Straßen sind weder Menschen noch sich bewegende Autos zu sehen. Innerhalb von wenigen Minuten hat sich Narvik vom lebendigen Zentrum des hohen Nordens in eine Geisterstadt verwandelt, in der niemand mehr ohne Genehmigung auf der Straße sein kann. Offiziell wurden die Drohnen und dazugehörigen Taktiken für Lockdowns für die Durchsetzung von Quarantäne-Ausgangssperren bei drohenden Pandemie entwickelt. In der Praxis werden Lockdowns in den letzten Jahren immer öfter mit ‚Anti-Terror-Maßnahmen’ begründet, so auch dieses Mal in Narvik”. 

Mein Spiel des Monats war ‘In other waters’.

Als Spieler ist man eine künstliche Intelligenz, die einer gestrandeten Biologin auf ihrer Expedition und Suche begleitet. Die Sci-Fi-Geschichte spielt auf dem Planeten Gliese 677Cc. Neben der Erforschung eines wundervollen Öko-Systems gilt es auch einem Rätsel auf die Spur zu kommen, da schon zuvor Menschen an diesem Ort waren. 

Spiel: in other waters

Mai – Covid19 Fortsetzung

Für diesen Monat zeigt mein Kalenderblatt die Schaufenster vom M99 – Der Gemischtwarenladen für Revolutionsbedarf. So war der 1. Mai zumindest im Kalender sichtbar. Die Beschränkungen im öfftl. Raum sind in der ersten Hälfte des Monats weiter durch leere Straßen und geschlossene Geschäfte geprägt.

Der Laden M99 selber ist ja auch noch neu im Wrangelkiez. Der Name ist schon ein Hinweis, denn das M stand für den alten Standort in der Manteuffelstr.

Ich habe es geschafft mich durch die 1500 Seiten des Romans ‘Unendlicher Spass’ durchzuarbeiten. Ein grandioses Mammutwerk für das ich nun genug Zeit hatte. Ein Highlight im Buch ist sicher das Kapitel in dem die Austragung des strategischen Kriegs-Spiel Eschaton beschreiben wird, das auf vier zusammenhängenden Tennisplätzen gespielt wird. Und obwohl Mitte der 90er Jahre von David Foster Wallace geschrieben, beschreibt er u.a. auch in einem Satz die Corona Zeit, die für viele in Europa ja sogar mit kompletten Ausgangssperren verbunden war, in einem essentiellen Satz:

Ich war das Fleisch im Sandwich des Zimmers.

Aber auch einige andere Zeilen laden ein zitiert zu werden. Sollte jemand mal nach einem Theaterbesuch eine intellektuelle Zusammenfassung suchen, mit der man für Eindruck sorgen kann oder sich im Feuilleton verewigen, dann empfehle ich: ‘Die ganze weitschweifige und verwickelte Materie wurde mit Kabucki-Drastik bei einer trilateralen Rauferei auf der Bühne ausgetragen.’ – leicht von mir angepasst ;)

Für die Stadtschreiber unter den Autoren oder den Moment nach dem Essen in der Kantine. Wieder zurück am Schreibtisch vermisst man noch die Energie um wieder in den Arbeitsmodus zu wechseln. Man lässt noch einmal den Blick schweifen und sieht, ‘Die von den Lüftungsschächten der Klimaanlage aufgewirbelten Staubpartikel und Sakkoflusen tanzen besoffen in der schräggeschäfteten Sonnensäule, und die Luft über dem Tisch gleicht dem durchsprühten Raum über einem frisch eingeschenkten Mineralwassers.’

Nachdem ich mich im April auf ein paar Serien gestürzt hatte, bin ich weiter zu einigen Theateraufführungen im VoD Modus, mit einem Fokus auf dem Theatertreffen. Zugleich begann die Zeit das nun Events und Produktionen aufpoppten, die den Lockdown thematisierten und unter den Bedingungen desselbigen entstanden sind. Hier habe ich mich gerne auf zwei Spiele eingelassen die beide in einem Messanger stattfanden und Teamspiele waren. Der Weg ans Ziel ging nur zusammen :) Das war zu einem Lockdown von Machina Ex, in dem man versucht eine vermisste Person zu finden und Smoking Gun von Fast Familiar, wo man als Gruppe über fünf Tage die Informationen eines Whistleblowers sortiert und hinterfragt und am Ende eine Entscheidung zu fällen, ob diese an die Öffentlichkeit gegeben werden.

Yoga & Pilates sind weiter die Konstante in der Covid-Zeit. Jeden Tag mindestens 60 Minuten via Videostream. 🧘‍♂️ 💪

Happy Towel Day

Time to relax, roll out your towel and pop a fish in your ear. Today, is Towel Day.
As a tribute to Douglas Adams on may 25th, carry a towel with you. The Towel Day, a wonderful tribute to Adams and a sign in public to identify other Hitchhiker :)

Of course, a good towel belongs to the standard equipment of my luggage. In addition to the practical value of warmth and shade, it always has large letters of wise advice for life: DON’T PANIC. On the occasion of Towel Day 2020 I took a photo, somewhere on planet Earth. This time at the Smiley Lake House, Khao Sok National park, Thailand

Towel Day 2020, Khao Sok Nationalpark, Thailand
Towel Day 2020, Khao Sok Nationalpark, Thailand

Shopping is a pleasure at the DON’T PANIC Towel Shop

The DON’T PANIC Towel Shop sells just one product, a towel as a tribute to the author Douglas Adams and his ‘Hitchhiker’s Guide to the Galaxy’.

The original quotation that explained the importance of towels is found in Chapter 3 of Adams’ work The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy.

“A towel, it says, is about the most massively useful thing an interstellar hitchhiker can have. Partly it has great practical value. You can wrap it around you for warmth as you bound across the cold moons of Jaglan Beta; you can lie on it on the brilliant marble-sanded beaches of Santraginus V, inhaling the heady sea vapours; you can sleep under it beneath the stars which shine so redly on the desert world of Kakrafoon; use it to sail a miniraft down the slow heavy River Moth; wet it for use in hand-to-hand-combat; wrap it round your head to ward off noxious fumes or avoid the gaze of the Ravenous Bugblatter Beast of Traal (such a mind-bogglingly stupid animal, it assumes that if you can’t see it, it can’t see you — daft as a brush, but very very ravenous); you can wave your towel in emergencies as a distress signal, and of course dry yourself off with it if it still seems to be clean enough.

More importantly, a towel has immense psychological value. For some reason, if a strag (strag: non-hitch hiker) discovers that a hitchhiker has his towel with him, he will automatically assume that he is also in possession of a toothbrush, face flannel, soap, tin of biscuits, flask, compass, map, ball of string, gnat spray, wet weather gear, space suit etc., etc. Furthermore, the strag will then happily lend the hitch hiker any of these or a dozen other items that the hitch hiker might accidentally have “lost.” What the strag will think is that any man who can hitch the length and breadth of the galaxy, rough it, slum it, struggle against terrible odds, win through, and still knows where his towel is, is clearly a man to be reckoned with.

Hence a phrase that has passed into hitchhiking slang, as in “Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There’s a frood who really knows where his towel is.” (Sass: know, be aware of, meet, have sex with; hoopy: really together guy; frood: really amazingly together guy.)”

— Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

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