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What if… Berlin

Vom 28. August bis 20. September 2026 bin ich an einem Projekt der Berliner Festspiele beteiligt. What if Berlin – Die Ringbahn als Bühne für 27 vergessene Zukunftsvisionen.

Zu erleben ist eine jeweilige Tour von zwei Stunden entlang des S-Bahn Stationen auf dem Ring. Ich konzentriere mich unter dem Titel: “Dürfen Kommunisten träumen?” auf die Fahrt durch den ehemaligen Ostteil zwischen den Stopps Gesundbrunnen und Sonnenallee.

Dabei wird es sowohl um große Themen aus Geschichte, Politik und Kunst gehen, aber auch über Projekte von denen die meisten vielleicht zum ersten Mal überhaupt hören. So wird es eine Entdeckungsreise, zugleich ein Blick in die Zukunft. Zu jedem Ereignis aus der Vergangenheit werde ich eine Idee präsentieren, wie in Zukunft in einem neuen Kontext, diese Projekte ein neues Leben bekommen können.

Wer neugierig geworden ist und mich auf einer Tour begleiten will kann dies an folgenden Terminen tun:

Dürfen Kommunisten träumen?

auf Deutsch:

28. August, 18 + 21 Uhr 

30. August, 15 + 18 Uhr 

04. September, 18 + 21 Uhr 

05. September, 17 + 20 Uhr

11. September, 18 + 21 Uhr 

12. September, 20 Uhr

13. September, 20 Uhr

18. September, 18 + 21 Uhr 

19. September, 15 + 18 Uhr 

auf Englisch:

19. September, 21Uhr 

20. September, 16 + 19 Uhr 

Mies van der Rohe in Berlin

Ich gebe drei Führungen in einer Woche zu den Bauwerken von Mies.

27.06.2026 – 11 Uhr, Neue Nationalgalerie / Die Architekturführung zum Bauwerk. Mies van der Rohe: Weniger ist mehr. Die Architekturikone von 1968 ist eine spektakuläre Baukonstruktion und bietet mit seinem Glaspavillon eine weltweit einzigartige Ausstellungsfläche. Tickets

05.07.2026 – 13 Uhr, Das Revolutionsdenkmal / Zum Anlass des 100jährigen Jubiläums der Einweihung des Denkmals, gebe ich eine Führung vor Ort auf dem Friedhof Friedrichsfelde. Der Geschichte des Denkmals, der Kontext auf dem Friedhof und im Werk von Mies van der Rohe. Treffpunkt: Haupteingang, (Gudrunstraße 20,10365 Berlin) Diese Führung ist gratis und findet nur heute statt.

Wegen der Hitze sind die öffentlichen Führungen zur Architektur verschoben! Neuer Termin ist der 12.07.2026 – 11:30 Uhr. Haus Lemke / 1932 entworfen war es das letzte Gebäude das er bauen lies, bevor er in die USA übergesiedelt ist. Das Haus am See, als Traum für ein Ehepaar. Anmeldung auf der Webseite des Mies van der Rohe Hauses (Um 13 Uhr gibt es auch noch eine Führung auf Englisch)

Dingpfleger

Im März 2009 wurde auf meine Initiative der Berliner Schlüssel in die Sammlung des Museums der Dinge aufgenommen. 16 Jahre war ich auch Pate für dieses Objekt, oder mit anderen Worten: Dingpfleger für den Berliner Schlüssel.


Der Berliner Schlüssel ist ein Durchsteckschlüssel mit zwei identischen Bärten. Er zwingt den Benutzer, die Tür nach dem Aufschließen sofort wieder abzuschließen. Dieses System wurde von einem Berliner Schlüsselmacher erfunden und fand in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vielfache Anwendung. Heute ist er ein beliebtes Berlin-Souvenir. Der Schlüssel ist ausgestellt im Offenen Depot.

Im Jahr 2003 wurde der Berliner Schlüssel ein Teil meines Abschlussprojektes an der Universität der Künste Berlin: Starter Kit Berlin – Wie werde ich ein Berliner? 
Der Neu-Berliner ist ein Kennzeichen der Stadt. Der Kiez in dem er sich ansiedelt ist sein Stolz. Zeige deine Herkunft und mache Berlin zu deiner Heimat. Das Starter Kit Berlin verrät in drei Schritten den Weg dazu.

Nun nach 16 Jahren beende ich meine Pflege und gebe den Schlüssel frei. Vielleicht ist der Schlüssel dein Weg zum Museum? Werde Dingpfleger:in – und unterstütze die Arbeit des Museums und werde Pate für ein Objekt der Sammlung.


Die Fakten: Der Berliner Schlüssel
Gestaltung: Johann Schweiger
Produktion/Vertrieb: Kerfin & Co Berlin
Datierung: 2009 (Patent 1912)
Geographischer Bezug: BRD
Material: Stahl
Maße: H 0,5 cm x B 7,6 cm x T 2 cm
Bemerkungen: Durchsteckschlüssel mit zwei identischen Bärten; zwingt den Benutzer, die Tür nach dem Aufschließen sofort wieder abzuschließen