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Relaunch: Lenné-Dreieck

‘Lenné-Dreieck – das sagenhafte Dreieck’, eine Führung als ortsbasiertes Spiel im öffentlichen Raum. 

180 Personen kletterten über die Berliner Mauer und flüchteten von West- nach Ost-Berlin. Am 1. Juli 1988 ereignete sich wohl eine der merkwürdigsten Begebenheiten an dem ehemaligen Grenzverlauf. Am Lenné-Dreieck, dem Ort des Geschehens, bietet diese Führung Einblicke in Motivationen und Hintergründe des Sachverhalts um ‘das sagenhafte Dreieck’. Dreißig Jahre Verkehrsplanung, eine zweimonatige Besetzung des Gebiets als ‘Norbert-Kubat-Dreieck’ und eine geschichtlich einmalige Flucht stehen als Zeitdokumente der geteilten Stadt.

Die Führung ist ab sofort spielbar. Du solltest vor Ort ca. eine Stunde Zeit mitbringen. Technische Voraussetzungen sind ein iPhone und iOS 8 oder neuer. Zur Vorbereitung bitte die kostenlose App ARIS auf das iPhone laden und einen Account anlegen. Startpunkt ist Bellevuestraße / Ecke Potsdamer Platz. Wenn Du vor Ort die App öffnest wird das Spiel ‘Lenné-Dreieck – das sagenhafte Dreieck’ in der Kategorie ‘in der Nähe’ auftauchen. Falls nicht, bitte die angezeigte Liste nach unten ziehen und loslassen um die Seite zu aktualisieren.

Für Fragen und Feedback steht ein Kontaktformular am Ende des Spiels zur Verfügung bzw. auch hier. Und für diejenigen, die die Infos abspeichern wollen steht hier ein pdf zum download bereit. Viel Spass bei der Zeitreise in das Jahr 1988 und bei der Erkundung Lenné-Dreiecks :)

Die Führung als Spiel: ‘Lenné-Dreieck – das sagenhafte Dreieck’ ist ein Projekt von Uli Schuster und Freunde der Stadt. Eine erste Führung vor Ort haben wir im Programm zum Tag des offenen Denkmals 2006 angeboten. Dies nehmen wir auch zum Anlass, heute zum Tag des offenen Denkmals 2021, den Relaunch bekannt zu geben. Die Erstveröffentlichung als Spiel war im Jahr 2014, im Rahmen des Festivals B-Tour. Viel Spass bei der Zeitreise am Lenné-Dreieck.

Ulrich Müther – Schalenbauten

Musikpavillon in Sassnitz (Rügen) von Ulrich Müther

Einzigartige Sonderbauten mit dem Charme und der Leichtigkeit der 50er und 60er Jahre. Das sind die Solitäre des Landbaumeisters von der Insel Rügen. Ulrich Müther (1934 – 2007) bot mit seinen Hyperschalen ästhetische Highlights und Kontrapunkte zur allgemeinen Baupolitik der DDR.
Ein neues Buch dokumentiert das Werk:

Rahel Lämmler und Michael Wagner
Ulrich Müther. Schalenbauten in Mecklenburg-Vorpommern
120 Seiten, ca. 70 Abbildungen
135 x 170 mm, Broschur mit Klappen, deutsch
ISBN 978-3-7212-0662

Der Buchklappentext: Der ostdeutsche Ingenieur Ulrich Müther realisierte zahlreiche wegweisende Schalenbauten. Das Buch von Rahel Lämmler und Michael Wagner vereint erstmals sämtliche seiner faszinierenden Schalenkonstruktionen und bietet mit aktuellen Fotos, Plänen und Projektinformationen einen spannenden kulturgeschichtlichen Einblick in deren bewegte Entstehungszeit in den Sechziger- und Siebzigerjahren.

Die Seite zum Buch: ulrichmuether.com

Fünf seiner Bauwerke habe ich in einer Fotogalerie und via Google Maps dokumentiert.

Museumswohnung WBS 70

WBS 70 - Plattenbau Museumswohnung

Die Platte des Grabenviertels in Hellersdorf wurde saniert. Eine Wohnung richtete man jedoch als Museum im Original DDR ‘look’ ein. Teilweise bietet sie auch Gucklöcher auf die Infrastruktur – Fertigbauteile und Spanplatten. Als Tip hat sie es bis in japanische Reiseführer geschafft. Ein Einblick dazu gibt es in der Fotogalerie WBS 70. Zum Vergleich sei die Musterwohnung nebenan empfohlen.
Informationen zur Museumswohnung ‘Die letzte Platte von Hellersdorf‘ gibt es auf der Seite der Wohnbaugesellschaft ‘Stadt und Land’, die das Museum unterhält.

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